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Was ist Osteopathie?

OSTEOPATHIE ist ein ganzheitliches, manuelles Untersuchungs- und Behandlungskonzept zur Therapie von körperlichen Schmerzzuständen bzw. körperlichen Funktionsstörungen.

OSTEOPATHIE versucht, der Ursache einer Krankheit auf den Grund zu gehen.

OSTEOPATHIE sucht nach Erklärungen, warum eine Krankheit ausgebrochen ist und was den Organismus bisher daran gehindert hat, zu gesunden.

OSTEOPATHIE sieht die Krankheit als eine gestörte Fähigkeit des Organismus, sein Gleichgewicht zwischen allen Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.

OSTEOPATHIE ist angewandte Wissenschaft - sie stützt sich auf neueste anatomische und physiologische Kenntnisse.Die Kombination aus klinischem Verständnis, soliden wissenschaftlichen Kenntnissen und dem Gebrauch der Hände als diagnostisches und therapeutisches Mittel macht sie so einzigartig.

OSTEOPATHIE hat zum Ziel, die Wiederherstellung der Harmonie des Gesamtorganismus und seiner Selbstheilungskräfte - nur so ist eine dauerhafte Gesundung möglich.

Wie sieht die Behandlung aus?

Der wichtigste Grundsatz ist „Leben ist Bewegung“. Deshalb sucht der Osteopath überall im Körper nach Bewegungseinschränkungen, die aus Sicht der Osteopathie verantwortlich für Schmerz und Krankheit sind.

Häufig ist der Ort der Symptome nicht identisch mit dem der Ursache. So klagen Patienten über Kopfschmerzen, die Ursache liegt aber an einer Fehlstellung des Kreuzbeines, um nur ein Beispiel zu nennen. Es wird also versucht, die Ursache herauszufinden, nicht nur ein Symptom zu behandeln.
Deshalb wird in der Osteopathie präzise befragt und anschließend sorgfältig untersucht - der Osteopath tastet mit seinen Händen den Körper ab und „horcht“ in diesen hinein. Dabei wendet er osteopathische Techniken an, mit denen er Funktionsstörungen erkennen und behandeln kann.Gefundene Funktionseinschränkungen werden dann überprüft und in logische Zusammenhänge miteinander gebracht. Nun wird versucht, den „Anfang“ der Symptomatik herauszufinden und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um seine Selbstheilungskräfte anzuregen.

Die Osteopathie gliedert den Körper in verschiedene Systeme, die nur in einem engen und gut koordinierten Zusammenhang funktionieren können.Es darf niemals der Gedanke entstehen, es würde „verschiedene Osteopathien“ geben!

Es gibt folgende Systeme:

PARIETALE OSTEOPATHIE:
Untersuchung und Behandlung der Gelenke, Knochen, Wirbelsäule, Muskeln und Faszien in Abhängigkeit zu anderen Organsystemen.

VISZERALE OSTEOPATHIE:
Widmet sich speziell den inneren Organen (Viszera), welche ertastet (palpiert) werden, damit sich der Behandler ein Bild von der Gesundheit des jeweiligen Organs machen kann.Gestörte Bewegung wird korrigiert und so die Funktion normalisiert.

CRANIOSACRALE OSTEOPATHIE:
Zur Behandlung des zentralen Steuerungssystems des Körpers, der Schädelknochen, des Gehirns und dessen rhythmischen Wasserflusses (Liquor). Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen vom Schädel (Cranium) zum Kreuzbein (Sacrum). Also wird z.B. versucht, die Beweglichkeit der einzelnen Schädelknochen wiederherzustellen.

In der osteopathischen Behandlung wird versucht, mit den Händen (manuell) Beziehungen verschiedener Systeme zu erkennen und gegebenenfalls zu normalisieren, damit der Gesamtorganismus wieder in Harmonie gerät.

Wie oft muß behandelt werden?

Die Behandlung besteht meist aus drei bis fünf Sitzungen.Manchmal reicht eine, bei schwerwiegenden oder chronischen Beschwerden können auch mehr angezeigt sein.

Eine Behandlung dauert in der Regel 50-70 Minuten-bei Säuglingen und Kindern oder bei Folgebehandlungen können die Sitzungen auch kürzer sein.

Wann kann Osteopathie helfen?

Erwachsene:

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Schwindel
  • Verdauungsproblemen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Inkontinenz / Reizblase / Blasenentzündungen
  • Ober-/Unterbauchbeschwerden
  • Mittelohrentzündungen
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Ischiasschmerzen
  • Kreuz-Darmbein-Symptomatik
  • Sodbrennen
  • etc.

Säuglinge/Kinder:

  • Nach komplizierten Geburten
  • Schädeldeformitäten (z.B. nach Zangen- oder Saugglockengeburt)
  • Einseitige Kopfhaltung/Schiefhals (Torticollis)
  • Saug-u./o.Schluckstörung
  • Blähungen
  • Verstopfung/Durchfall
  • Speikinder
  • Einseitiges Drehen
  • Asymmetrien
  • etc.

Schwangere/Stillende:

  • Ischiasbeschwerden
  • Kreuz-Darmbein-Symptomatik
  • Beckenbodenprobleme
  • etc.

Die Auflistung stellt nur einen Teil der möglichen zu behandelnden Beschwerden dar, deshalb bitte ich Sie, mich persönlich zu kontaktieren, damit ich mit Ihnen gemeinsam entscheide, ob ich eine Hilfe für Sie sein kann.

Grenzen der Osteopathie:

Osteopathie soll hier nicht als Allheilmittel dargestellt werden! Die Grenzen liegen dort, wo Beschwerden nicht organischer oder funktioneller Art sind. Osteopathie ist auch keine Notfallmedizin!

Verletzungen, Wunden, Brüche, Verbrennungen etc. müssen erst einmal schulmedizinisch versorgt werden.

Osteopathie ist nicht angezeigt bei schwerwiegenden infektiösen Erkrankungen, bei Tumorerkrankungen und bei psychischen Problemen.

Zu meiner Person:







Michael Reichert (verheiratet, 2 Kinder)  
1996-1999 Ausbildung zum PHYSIOTHERAPEUT in Schwäbisch Gmünd
1999-2000 Ausbildung zum Skoliosetherapeut nach Lehnert-Schroth
2000 Ausbildung in Dorntherapie und Breussmassage
2001 Ausbildung in Manueller Therapie nach Mulligan
2001-2004 Ausbildung zum MANUALTHERAPEUT nach Maitland
2002 Kurse zur manualtherapeutischen und osteopathischen Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden
2003 Anatomie- und Präparationskurse
2005 Ausbildung in MANUELLER LYMPHDRAINAGE
2006 Lehrgang zur Migränebehandlung
2008 Aufbaukurs in Manueller Lymphdrainage
2006-2011 Berufsbegleitendes STUDIUM DER OSTEOPATHIE
an der SKOM (Schule für Klassische Osteopathische Medizin)

Kostenübernahme

Bestimmte Krankenkassen übernehmen teilweise den größten Teil der Behandlungskosten - sprechen Sie mich deshalb schon bei der Terminvergabe darauf an oder fragen Sie vorab bei Ihrer Kasse nach. Zur Kostenübernahme ist eine ärztliche Privatverordnung notwendig.

Gut zu wissen...,

dass der Begriff „Osteopathie“ rechtlich nicht geschützt ist. Dies führt leider in einigen Bereichen zu Missbrauch in der Benutzung.Deshalb ist es sinnvoll, sich vor einer Behandlung über die Ausbildungszeit des Therapeuten zu informieren. Ein gut ausgebildeter Osteopath hat in der Regel auf der Basis einer abgeschlossenen medizinischen Ausbildung (Physiotherapeut, Heilpraktiker, Arzt) ein berufsbegleitendes Studium über 5 Jahre an einer qualifizierten Schule absolviert. Da in dieser Therapieform ausschließlich mit den Händen untersucht und behandelt wird, sind palpatorische (tastende, fühlende) Fähigkeiten der Hände zu erwerben, was keinesfalls an wenigen Wochenendseminaren erlernt werden kann.

ZUSATZLEISTUNGEN

Zusätzlich zur osteopathischen Behandlung biete ich Ihnen auch Leistungen wie Krankengymnastik/Physiotherapie, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, sowie Massagen.
Diese Leistungen können Sie auf ärztliche Privatverordnung oder als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Verordnungen von gesetzlichen Krankenkassen können nicht abgerechnet werden.

Osteopathische Behandlungen dürfen nicht auf anderweitig ausgestellte Verordnungen abgerechnet werden!